Aufzeichnungen 1930-1959

1930:
Brand beim „Klocker“ in Weer

1931:
Die Feuerwehr Weer erhielt eine neue Motorspritze. Diese Motorspritze befindet sich heute noch im Besitz der FF Weer.

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1938:
Im Jahre 1938 gab es Änderungen in der Struktur der Feuerwehr. Die Freiwilligen Feuerwehren Unterstanden seit dieser Zeit der Schutzpolizei. Gleichzeitig erfolgte die Auflösung der Bezirksverbände und des Landesverbandes. Anstatt des Bezirkstages gab es den Feuerwehrführerappell. Die Kommandanten wurden nicht mehr gewählt, sondern in Form einer Bestellung eingesetzt.

1942:
Brand des Gemeindeschießstandes in Weer

1943:
Großbrand am „Felderhof“ in Kolsass

1945:
Mit der Befreiung Österreichs im Jahre 1945 kam es auch bei den Feuerwehren wieder zu einem Neubeginn. Die Männer der Feuerwehr hatten oft jedoch kaum brauchbare Gerätschaften, um ihre Hilfsbereitschaft in die Tat umsetzen zu können. So gestaltete sich auch der Hochwassereinsatz am Weerbach, der in diesem Jahr aus den Ufern trat und Überschwemmungen verursachte, als sehr schwierig.

1947:
Brand in der alten Sennerei und beim Pertaler
Gelöscht von den Feuerwehren von Volders bis Schwaz.

1948:
Im Jahre 1948 wurde schon wieder der erste Bezirkstag nach dem Krieg mit ordenlichen Wahlen abgehalten. Es ging auch im Feuerwehrwesen wieder langsam aufwärts. Die Besatzungsmächte unterstützten den Wiederaufbau der Feuerwehren durch Überlassung von Fahrzeugen und Ausrüstungsgegenständen aus Beständen der Deutschen Wehrmacht. Aus solchen Beständen stammte auch das Mercedes-Tankfahrzeug LF 25 der Freiwilligen Feuerwehr Weer.

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1951:
Vollversammlung beim Gasthof „Steixner“.
Bei den Neuwahlen wurden Ludwig Winderl zum Kommandanten, Max Ebner zum Kdt.-Stellvertreter, Franz Sattlecker zum Schriftführer und Kassier und Sepp Kirchmair zum Zeugwart gewählt.

1952:
Waldbrandbekämpfung in Terfens
Einsatz bei einem Waldbrand in Wiesing

1954:
Am 29. Jänner 1954 übernahm Erwin Pradler die Funktion des Kommandanaten.

1956:
Wohnungsbrand im Hause des Franz Gröbner

1957:
In der Hauptversammlung am 15. November 1957 fanden im Beisein des Landesfeuewehrkommandanten Dipl. Ing. Orgler Neuwahlen statt, bei denen Michael Huber als Kdt., Erwin Pradler als dessen Stellvertreter, Franz Sattlecker als Schriftführer und Kassier sowie Rudolf Ebner als Zeugwart hervorgingen.
Böschungsbrand durch Funkenflug im Bereich des Bahnhofes in Terfens

1958:
Bekämpfung eines Brandes in der Tischlerei Köck in Kolsass
Brand eines Holzschuppens beim „Bierwirt“ in Kolsass
Brand der Jausenstation „Gartlach“ am Kolsassberg

1959:
Kleinwaldbrand im Kunten
Brand des Dachbodens im Betrieb der Fa. Gremminger in Kolsass
Hochwasseralarm. 40 Mann standen im Kunten und im Gries, wo der Bach auszubrechen drohte, im Einsatz.

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Neuerlich Hochwassergefahr
Brand eines Heustadels beim „Prax“ am Weerberg
Rasenbrand an der Böschung beim Bahnhof Terfens-Weer